Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e.V.
Die Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e.V. (DGGMNT) vergibt im Jahr 2010 zum zehnten Mal ihren Förderpreis. Durch den Förderpreis sollen Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern (in der Regel nicht älter als 40 Jahre) aus dem Gebiet der Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik anerkannt und gefördert werden. Der Förderpreis besteht aus einem Beitrag von 1.250,- Euro sowie einer Urkunde der DGGMNT.
Zur Teilnahme aufgefordert und berechtigt sind junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Gebieten der Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft oder Technik. Die eingereichten Arbeiten sollen einen innovativen Beitrag zur Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik leisten; dies gilt gleichermaßen für theoretisch, methodisch oder empirisch ausgerichtete Arbeiten. Die Forschungsergebnisse bzw. deren Veröffentlichung sollen aktuell und daher nicht älter als zwei Jahre sein. In der Regel sollen die Arbeiten in deutscher Sprache abgefasst sein. Der Bewerbung sind zwei Exemplare beizulegen.
Die Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar 2010 bei der Vorsitzenden des Preisvergabekomitees der DGGMNT (Prof. Dr. Brigitte Lohff, Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover) eingegangen sein.
Bisherige Preisträger:
2009, zu gleichen Teilen:
Veronika Lipphardt (Berlin): "Biologie der Juden. Jüdische Wissenschaftler über 'Rasse' und Vererbung, 1900-1935" .
Silvia Berger (Zürich):"Bakterien in Krieg und Frieden. Eine Geschichte der medizinischen Bakteriologie in Deutschland, 1890-1933" .
2008:
Julia Voss (Berlin):
"Darwins Bilder: Ansichten der Evolutionstheorie 1837-1874" .
2007:
Markus Krajewski (Weimar):
"Restlosigkeit. Weltprojekte um 1900".
2006, zu gleichen Teilen:
Catarina Caetano da Rosa (Berlin): "Androiden im 18. Jahrhundert".
Siegfried Bodenmann (Riehen/ Schweiz): "Mandarine oder Melone:
Die Kontroverse um die Gestalt der Erde und die französische Lapplandexkursion 1736-1737".
2005: Christina Brandt (Berlin):
"Metapher und Experiment. Von der Virusforschung bis zum genetischen Code".
2004: Marietta Meier, Gisela Hürlimann, Brigitta Bernet (Zürich):
"Zwangsmaßnahmen in der Züricher Psychiatrie 1870-1970".
2003: Andreas Fickers (Utrecht): "'Politique de la grandeur' versus 'Made in Germany'.
Die Analyse der PAL-SECAM-Kontroverse als Beispiel einer politischen Kulturgeschichte der Technik".
2002: Jan Frercks (Oldenburg): "Die Forschungspraxis Hippolyte Fizeaus.
Eine Charakterisierung ausgehend von der Replikation seines Ätherwindexperiments von 1852".
2001: Friedrich Steinle (Berlin): "Der Einstieg in ein neues Feld.
Forschungspraxis im frühen Elektromagnetismus bei Ampère und Faraday".
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